Aktuelles

Dissertation zu "Fit im Forst" veröffentlicht 

 

Die Doktorarbeit von Sabrina Rudolph mit dem Titel "Fit im Forst - Eine bewegungsbezogene Intervention für Forstwirte" ist unter folgendem Link veröffentlicht.

 

http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2013/Rudolph_Diss.pdf

 

Reinschauen lohnt sich!  

 

 

Fragebogen Qualitätsmanagement

 

Im November 2012 wird ein Fragebogen durchgeführt, um zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Rahmen des Qualitätsmanagements beizutragen. Es werden Parameter zu den Kategorien ÜbungsleiterInnen/ TrainerInnen, Trainingsgruppe, Trainingsstätte sowie Unterstützung/ Ermunterung/ Befürwortungim sozialen Umfeld bzgl. der Trainingsintervention „Fit im Forst“ erhoben.

Ergebnisse werden Anfang 2013 erwartet.

 

 

 

Energiebilanz bei Forstwirten

 

Bisher erhobene Messdaten im Rahmen des Projekts „Fit im Forst“ umfassen unter anderem Körpergewicht und Körpergröße der Probanden, um den BMI berechnen zu können. Bei den Untersuchungen ist ein BMI-Wert von 28,09 erhoben worden. Dieser Wert ist in den leicht übergewichtigen Bereich einzuordnen.


Das Anforderungsprofil der Forstwirte umfasst eine hohe körperliche Beanspruchung, so dass von einem erhöhten Energiebedarf auszugehen ist. Mittels der Untersuchung zur Energiebilanz bei Forstwirten soll der scheinbaren Widersprüchlichkeit von Übergewicht und hohem Energiebedarf bei beruflichen Tätigkeiten nachgegangen werden. Es stellt sich die Frage nach Intensität, Dauer und Art der körperlichen Aktivität während der Arbeitszeit.

 

Folgende Fragestellungen liegen der Untersuchung zugrunde:

  • Wie hoch ist der Energieumsatz der Forstwirte bei unterschiedlichen Tätigkeiten (Differenz Sommer – Winter)?

  • Ändert sich das Ernährungsverhalten der Forstwirte mit dem Ausprägungsgrad der körperlichen Belastung (Wochentag/ Wochenende, Sommer/ Winter)?

  • Wie gestaltet sich die Energiebilanz der Forstwirte vor dem Hintergrund der unterschiedlichen körperlichen Beanspruchung?

  • Wie ließe sich eine präventive Maßnahme durch Umstellung von gesundheitlichem Fehlverhalten gestalten?

  • Wie müsste eine optimale Ernährung aussehen, die auf das Anforderungsprofil der Forstwirte ausgerichtet ist?

 

Die Datenerhebung fand zu drei Messzeitpunkten statt (Dez 2011/ Jan 2012; April 2012; Juli 2012). Als Messinstrumente wurden Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle verwendet. Darüber hinaus wurden zu jedem MZP humanphysiologische Untersuchungen in Form einer Kalipermetrie und einer indirekten Kalorimetrie (Ergospirometrie: Gerät: MetaMax 3B der Firma Cortex) durchgeführt. Anthropometrische Daten wurden mit einem Fragebogen erhoben.


Auf der Grundlage der Ergebnisse sollen Empfehlungen für die Energie- und Nährstoffzufuhr in Hinblick auf einen anzustrebenden Ernährungs- und Gesundheitsstatus entwickelt werden.